Schulentwicklung

An den beruflichen Schulen in Baden-Württemberg ist die nachhaltige Qualitätsentwicklung im Rahmen des Projekts "Operative eigenständige Schule" ein zentrales bildungspolitisches Anliegen. An der Friedrich-List-Schule in Ulm wird unter diesen Vorgaben seit vielen Jahren eine konsequente Weiterentwicklung in verschiedenen Qualitätsbereichen vorangetrieben. Ausgehend von dem im Jahr 2006 entwickelten Leitbild werden die Qualitätsbereiche Unterricht, Schulmanagement, Individualfeedback und soziale Beziehungen gezielt in den Fokus genommen. Prägend ist in diesem Zusammenhang stets das Schulmotto "anspruchsvoll - menschlich - praxisnah", welches alle am Schulleben Beteiligten dazu anhält, fachliche und soziale Fähigkeiten nachhaltig zu entwickeln und zu fördern. Dies bedeutet für die zentralen Werte unseres Gemeinwesens wie Demokratie, Freiheit und Menschenwürde einzutreten, menschlich und achtsam miteinander umzugehen und einander bei der Bewältigung von Lebenssituationen beizustehen[1].

 

Die Schulentwicklung an der Friedrich-List-Schule wird durch eine fünfköpfige Steuerungsgruppe unterstützt und begleitet. Neben der Leitung haben jeweils zwei Mitglieder einen Schwerpunkt in der Prozess- und Projektsteuerung bzw. bei der Selbstevaluation von Bereichen, Prozessen und Projekten.

Im Bereich des Individualfeedbacks holen sich regelmäßig alle Lehrerinnen und Lehrer flächendeckend über alle Schularten und Klassen hinweg Rückmeldungen ein, die ihnen wertvolle Hinweise zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Unterrichts geben. Im methodischen Bereich werden bspw. mit dem Prozess "Rund ums Lernen" fächerübergreifend Basiskompetenzen wie "Exzerpieren" und "Präsentieren" vermittelt.

Die Möglichkeit eines "kontinuierlichen Verbesserungsprozesses" kann über eine institutionalisierte Form der Beteiligung jederzeit wahrgenommen werden. So sind diverse Innovationen im Alltag, etwa die Einrichtung des schulischen Intranets, auch auf das Vorschlagswesen zurückzuführen.

Wiederholte Schulentwicklungsnachmittage in offenen Arbeitsformen sichern die Nachhaltigkeit der eingeführten Prozesse und vermitteln den Lehrerinnen und Lehrern einen Einblick in die komplexen Strukturen der einzelnen Qualitätsbereiche. Dabei führen die regelmäßigen Selbstevaluationen und Befragungen u.a. der Schulabgänger zu einer kritischen Reflexion der umgesetzten Qualitätsentwicklungsmaßnahmen.

Der Steuerungsgruppe der Friedrich-List-Schule gehören derzeit folgende Mitglieder an:

Bernd Hieber (Leitung), Sandra Thomalla und Anke Wetzel (Prozess- und Projektsteuerung), Leander Schmitt und Juliane Körner (Selbstevaluation)

 

 


[1] Siehe Vorwort des Leitbilds der FLS (Juli 2006)