Blutspendeaktion und Knochenmarktypisierung

Seit 2006 findet jedes Jahr im Frühjahr eine große Blutspendeaktion mit Knochenmarktypisierung an der Friedrich-List-Schule statt, organisiert von der SMV und Herrn Lechner. Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt bei der Spendeaktion den fachlichen Bereich, das heißt, es stellt das Equipment und das Fachpersonal zur Verfügung. Um die Blutspendeaktion an der Schule erfolgreich durchführen zu können, werden viele Helferinnen und Helfer benötigt, die im Vorhinein und am Tag der Spende für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Über 40 Schülerinnen und Schüler und einige Lehrkräfte setzen sich jedes Jahr engagiert dafür ein.

Blutspendeaktion
Seit dem Beginn der Blutspendeaktion hat sich die Spenderanzahl fast verdoppelt, so spendeten bei der Aktion im Jahr 2013 genau 254 Spenderinnen und Spender, was letztlich 209 Blutkonserven ergab. Der Aufruf zur Spende richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler (über 18 Jahre) und alle Lehrerinnen und Lehrer der Friedrich-List-Schule. Für die Spender bietet sich hier die Gelegenheit, etwas für andere zu tun, etwas zu tun, worauf sie stolz sein können. Denn Blutspenden erfordert Mut - es ist eine Überwindung, sich in den Arm pieksen zu lassen und 500ml des eigenen Blutes in einen Beutel fließen zu sehen. Doch dieser Mut ist wichtig für viele andere Menschen, besonders für Krebspatienten und Unfallopfer. Mit einer Blutspende bietet sich die Möglichkeit, Menschen in Notsituationen zu unterstützen und ihnen zu helfen - Blut spenden rettet Leben.

Knochenmarktypisierung
Zusätzlich kann an diesem Tag eine kostenlose Knochenmarktypisierung durchgeführt werden, für die das Deutsche Rote Kreuz Gelder zur Verfügung stellt. Um die Typisierung zu ermöglichen, müssen die Schülerinnen und Schüler entweder, wenn sie Blut spenden, 10ml mehr Blut in ein Extraröhrchen spenden, oder, wenn sie kein Blut spenden, eine Speichelprobe abgeben. Anhand dieser Proben werden die Gewebemerkmale, genauer das Erbgut, in der DRK-Blutspendezentrale unter Obhut der deutschen Stammzellenspenderdatei (DSSD) analysiert. Nach der Registrierung der Gewebemerkmale erhalten die möglichen Spenderinnen und Spender einen Spendeausweis. Wenn jemand für eine Spende in Frage kommen sollte, dann wird der potenzielle Spender vom Deutschen Roten Kreuz informiert. Ein Prozent aller möglichen, registrierten Spenderinnen und Spender kommen im Laufe ihres Lebens als Spender in Frage und können Leukämiepatienten mit ihrer Knochenmarkspende helfen und retten.