Friedrich-List-Gesellschaft

Die Wirtschaft ist im Wandel und das Tempo, in dem Veränderungen notwendig werden, steigt. Die Ergebnisse der PISA-Studie und deren Nachweis des in Teilbereichen herrschenden Bildungsnotstands, dazu noch die leeren Kassen für notwendige Maßnahmen im schulischen Bereich sind Erscheinungen, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Deutschland als Land mit einer von aller Welt anerkannten erfolgreichen dualen Berufausbildung muss erkennen, dass wir in Teilbereichen von anderen Ländern durch deren Erfolge überflügelt werden. Das sind Zeichen, die zum Nachdenken und Handeln auffordern. In einem Land ohne Bodenschätze gründet sich der Wohlstand ausschließlich auf die Leistungen der arbeitenden Menschen. Dazu ist es erforderlich, dass man durch Erziehung und Ausbildung die Voraussetzungen erwirbt, um dann im Beruf den Anforderungen, die heute unsere globale Wirtschaftswelt fordert, gerecht zu werden.

Die Zeichen der Zeit haben Politik und Wirtschaft erkannt und darauf reagiert. Die Ulmer IHK hat in ihrem Etat einen Bildungsfonds verankert, mit dem schulbegleitende Fördermaßnahmen zur Qualifizierung finanziert werden. Ein kleiner Mosaikstein im großen Bereich der beruflichen Bildung ist dabei die Tätigkeit der Friedrich-List-Gesellschaft als Fördergesellschaft der kaufmännisch bildenden Schule. Wegen der Kürzungen auch im Etat der Schulen versucht die Fördergesellschaft Gelder für die Anschaffung von Dingen bereitzustellen, die zur Optimierung des Unterrichts dienen und die auf Grund der angespannten finanziellen Lage der Kommunen derzeit nicht angeschafft werden könnten.

Die Wirtschaft schickt die Auszubildenden der kaufmännischen Berufe in die Friedrich-List-Schule und muss deswegen ein vorrangiges Interesse daran haben, dass in der Schule die Voraussetzungen für eine den heutigen Anforderungen angepasste Ausbildung vorhanden sind. Eine Mitgliedschaft in der Friedrich-List-Gesellschaft liegt deshalb im ureigensten Interesse der Wirtschaft, weil die Aufwendungen für den Beitrag und darüber hinausgehende Spenden letztlich auch die Ausbildung und damit die Leistung der eigenen Auszubildenden verbessern. Ich bitte Sie, für lediglich 50.00 Euro Jahresbeitrag Mitglied zu werden, um unsere finanzielle Leistungsfähigkeit für die Schule und damit die Qualität der Berufsausbildung weiterhin zu stärken.

 

Peter Werdich

1. Vorsitzender der Friedrich-List-Gesellschaft