Das Bindeglied zwischen Absolventen und Friedrich-List-Schule

Mit dem Ende der Schulzeit bricht meist der Kontakt zur ehemaligen Schule, zu Mitschülern und den Lehrern ab. Dies zu vermeiden war u.a. ein Anliegen der Gründungsmitglieder der Ulmer Gilde. Der maßgebliche Initiator für die Vereinigung, Diplom-Kaufmann Oberstudierat Julius Köberle, drückte damals den Wunsch aus, "die in der Schule geschlossenen Freundschaften und Verbindungen weiterzupflegen und dadurch im Laufe der Jahre eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule zu erhalten".

Im Jahre 1953 wurde die "Vereinigung ehemaliger Höherer Handelsschüler und Wirtschaftsoberschüler" gegründet, deren Name 1958 in „Ulmer Gilde“ geändert wurde. Die Ulmer Gilde steht den Absolventen aller Schularten sowie Freunden und Förderern der Friedrich-List-Schule offen. Geführt wird sie z. Zt. vom ersten Vorstand Heinrich Roschmann.

Hauptanliegen der Ulmer Gilde ist es, Kontakte der ehemaligen Schüler untereinander sowie zur früheren Schule und den Lehrern zu fördern und zu pflegen. Dazu dienen seit einigen Jahren die Wiedersehenstreffen. Hierzu werden die Absolventen der Wirtschaftsschule, des Kaufmännischen Berufskollegs und des Wirtschaftsgymnasiums erstmals nach 10 Jahren und dann anschließend wieder im Fünfjahresrhythmus zu Klassentreffen eingeladen.

Dem Ziel der Kontaktpflege dienen außerdem viele andere gesellige und kulturelle Veranstaltungen, die die Ulmer Gilde in ihrem Jahresprogramm anbietet, wie das Wandern in der schwäbischen Heimat, Stadtbesichtigungen, den Besuch von Museen und Ausstellungen sowie sonstiger Institutionen. Über die AKA (Arbeitsgemeinschaft Kaufmännischer Absolventenverbände in Deutschland) pflegt die Ulmer Gilde freundschaftliche Kontakte zu ehemaligen Schülern kaufmännischer Schulen aus Deutschland und Österreich.

Im Jahre 2003 feierte die Ulmer Gilde das 50-jährige Bestehen. Damit der Verein mit Optimismus in die Zukunft schauen kann und um weiterhin die Wiedersehenstreffen organisieren und finanzieren zu können, sind wir auf neue Mitglieder angewiesen. Für einen Jahresbeitrag von 9 Euro erhalten sie zweimal unser Mitteilungsblatt "Monokel" mit dem Veranstaltungsprogramm zugesandt.

Heinrich Roschmann 1. Vorstand